Struktural Monitoring

We know how it works...

Struktural Monitoring

We know how it works...

Lösungsansätze für ein geplantes Monitoring gibt es unzählige und Versprechen ebenso viele. Welche Anwendung nun aber die Zweckmäßigste ist, wissen nur wenige. Die technologischen Möglichkeiten reichen über pneumatisch/hydraulische, rein mechanische und elektromechanische System bis hin zu modernen faseroptischen Anwendungen. Jede Technologie verfolgt eigene Ziele und bietet Vorteile deren Nutzen mit dem Anwender geklärt sein sollten.
Jede für sich hat grundlegende Argumente und findet auch immer und Überall eine Anwendung die für ein System zweckmäßig ist. Dabei spielt der Kosten-Nutzen-Faktor auch eine große Rolle.

Interdisziplinare Ingenieurskompetenz
Um ein Bau- oder Geomonitoring planen oder ausschreiben zu können, sind umfassendes Basiswissen aus grundlegenden Naturwissenschaften und verschieden Disziplinen der Ingenieurswissenschaften Voraussetzung. Im Wesentlichen sind das Spezialingenieurbau, Baugeologie, Physik, Statik, Mathematik, Elektrotechnik und Maschinenbau extenzielle Grundlagen. 
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Diese sind logischer Weise selten in einer Position oder Personengruppe vereint, schon gar nicht im Bauingenieurwesen oder im Spezialingenieurbau vertreten. Unser Bildungswesen sieht einen solchen oder ähnlichen Fall nicht vor, da dies eine fachliche Ausbildung und die erwünschte Spezialisierung nahezu unmöglich macht. Alle Versuche Geo- und Baumesstechnik in den Lehrplan einzubinden endeten bislang mit dem Versuch eine Exkursion oder Fachvortrag im Studiengang anzubieten. Aber es ist ein Anfang den man würdigen sollte. 
Nun kann der Zufall oder langjährige Erfahrung in der Anwendung von Baumesstechnik einen Teil dieser Wissensschwäche kompensieren, dies ist allerdings mit einem mühsamen Weg herber Misserfolge verbunden, wie sie in der Vergangenheit unzählige Male vollzogen wurden und für die Geomesstechnik zu einem schlechten Ruf geführt haben.
Selbst Universitäten mit fachlicher Ausrichtung zu unserem Thema mussten Haare lassen und haben viel zu oft ein vielversprechendes Forschungsprojekt nahezu erfolglos aufgeben, obwohl die Lösung vieler Probleme meist leicht und auf physikalischer Grundlagenbasis zu suchen war. Unzulänglichkeiten, die im Eifer des Gefechtes nicht einmal vermutet wurden.
​​​​​​​Dennoch wurde sehr viel sinnloser und wertfreier Unfug veröffentlicht und Fachtagungen bringen kaum verwertbare Erkenntnisse in Umlauf, weil sich einfach nichts bewegt oder kaum jemand von Misserfolgen berichten möchte.
Der Geophysiker ist eben mehr „Geo-“ als „Physiker“ und der Bauingenieur hat mit Messtechnik im Bau, im eigentlichen Sinne, neben geodätischer Vermessungstechnik nicht gerade das kompetente Fachwissen, um über die Wirksamkeit eines Messsystems zu entscheiden. - Aber dafür gibt es ja uns.
​​​​​​​Baumesstechnik war es schon immer und ist bis heute ein interdisziplinares Handwerk, das nicht Bestandteil des Bauwesens oder dem klassischen Ingenieurbau ist. Man muss das Thema nicht künstlich zu wissenschaftlichen Grundlagenforschung mutieren lassen, um die eigene Wichtigkeit herauszustellen. Vielmehr ist es an der Zeit das Handwerk Ansicht in den Vordergrund zu stellen, das sich für den erfolgreichen Einsatz von Baumesstechnik verantwortlich zeigt. Das Bauwesen hat seinerseits den Bedarf an Messmethoden geweckt und ist aufgefordert allein schon aus qualitätssichernden Gründen Daten zu erfassen, oder wird aufgefordert dies zu tun.​​​​​​​
​​​​​​​Wenige Universalgenies haben sich dem Thema meist universitär in Forschungsvorhaben angenommen, Sie entwickelten im Rahmen ihres Diploms oder Promotion messtechnische Lösungen, um Fragen aus der theoretischen Herleitung zu beantworten oder Theorien wissenschaftlich zu untermauern und zu hinterfragen. Mit der Qualität des Ingenieurwesens schwindet auch der Innovationsgehalt messtechnischer Lösungen und wir bewegen uns in der Evolution der Entwicklungsleistung langsam, aber stetig im Sinne der Produktoptimierung rückwärts, ohne es zu merken.
Meist waren verdiente Entwickler von Geo- oder Baumesstechnik keine Akademiker, die sich für eine messtechnisch relevante Lösung verantwortlich gezeigt haben, sondern einfach Bauingenieure oder Erfinder, die den Bedarf definiert und nach Lösungen gesucht haben, wie mein Großvater Xaver Glötzl. Wie er haben es ihm viele gleich getan und nach einer messtechnischen Anwendungsidee - wie damals mit dem berühmten hydraulische Druckkissen, eine gleichnamige Firma gegründet. Dies beobachten wir bis heute immer wieder, wenn sich neue Lösungen in unserem Thema präsentieren und als Innovation bezeichnen.
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​​​​​​​Aus diesem Grund hat sich die dritte Generation der Familie Glötzl dazu entschieden, sich aus dem Produktionsprozess einer Herstellerfirma zurückzuziehen, um den nächsten evolutionären Schritt zu gehen: Das Wissen über die Anwendung und Entwicklung von Messtechnik im Bauwesen zielführend in eine Dienstleistung einzubringen um damit eine klaffende Marktlücke zu schießen die sich meist unerfahrene Ingenieurbüros zu Eigen gemacht haben.
Somit sind die Macher der Baumesstechnik nicht klangvolle Herstellernamen mit historischem Ursprung oder Made in Germany von irgendeiner messbaren Bedeutung, sondern der Dienstleister namens GGB selbst, der mehr Wissen in sich vereinigt als alle Hersteller und Anbieter von Geomesstechnik im Gesamten.
Bau- und Geomesstechnik sind rein kommerzielle Wirtschaftszweige, die an ein Handwerk gekoppelt ist, dass man nicht in einem vorbestimmten Schulungsplan erlernen kann. Dieser Markt ist zwar sehr klein aber im Gegenzug ungleich anstrengender und verantwortungsvoller umzusetzen, als gedacht - verprochen...
ff

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